Am 4. Juli 2023 sind wir auf La Palma angekommen und haben in der Marina von Santa Cruz de La Palma festgemacht. Die Lage ist eigentlich optimal – direkt an der Altstadt. Allerdings steht in dieser Marina so viel Schwell, dass wir sie anderen Seglern leider nicht empfehlen können.
Mit Ralf und Karin über die Insel
Eine Woche lang haben wir La Palma erkundet – und zwar mit den besten Reiseführern, die man sich wünschen kann: Ralf und Karin von der Segelyacht Marlin, die wir auf Fuerteventura kennengelernt hatten. Ihr Schiff lag in derselben Marina, und die beiden haben uns unglaublich viel von der Insel gezeigt.
Eines der Highlights war der Roque de los Muchachos, der höchste Berg der Insel. Ganz oben stehen die großen Sternwarten – und der Ausblick dort oben ist einfach ein Traum.
Anderthalb Jahre nach dem Vulkanausbruch
Wir waren ungefähr anderthalb Jahre nach dem Vulkanausbruch auf La Palma. Auf einigen Bildern sieht man die riesigen Lavafelder – das ist schon beeindruckend. Ganze Siedlungen und Häuser liegen unter der Lava begraben, und einige Orte sind immer noch komplett gesperrt. Erstaunlich, in wie kurzer Zeit schon wieder neue Straßen durch das Lavafeld gebaut wurden. Wie durch ein Wunder ist beim Ausbruch selbst niemand zu Schaden gekommen. Schlimm ist es aber für die vielen Menschen, die dabei ihre Existenz verloren haben.
Unterwegs auf der grünen Insel
Wir haben uns auf La Palma unglaublich wohlgefühlt – und für uns stand schnell fest: Das war nicht das letzte Mal, dass wir hier sind.
Besuch vom Hubschrauber
Auf dem Rückweg nach Las Palmas meldete sich plötzlich die Küstenwache von Teneriffa über Funk: Ob sie mit uns eine Seenotrettungsübung mit dem Hubschrauber machen dürften? Wir mussten nichts weiter tun, als Kurs zu halten. Kurz darauf kam der Hubschrauber, stand etwa 100 Meter über unserem Boot in der Luft und drehte danach wieder ab. Ein spannendes Erlebnis – und ein gutes Gefühl zu wissen, dass die Retter hier so gut trainiert sind.





























