Am 3. Februar 2026 ging es für Steffi und mich wieder auf die ME. Mit im Gepäck: eine wunderbare Überraschung von Kevin – ein digitaler Bilderrahmen, der bei uns im WLAN hängt. Kevin kann über eine App jederzeit neue Fotos von unserem Enkel schicken, und so sind wir immer tagesaktuell dabei. Jedes neue Bild war für Steffi natürlich eine Riesenfreude. Eine tolle Idee, Kevin!
Ein Traum wird wahr: der Williams Turbojet
Wir hatten einen Plan: Unser altes Schlauchboot haben wir an Martin und Conny verkauft – denn wir hatten uns einen Williams Turbojet gekauft. Der stammt von Daniel, der auf Teneriffa lebt und früher das gleiche Boot hatte wie wir, eine Privilege. Das Boot hatte er inzwischen verkauft, den Jet-Tender aber noch behalten. So ein Turbojet an Bord war schon immer mein Traum!
Also sind wir von Fuerteventura zuerst nach Gran Canaria gesegelt und haben dort bei Martin und Conny unser Schlauchboot abgegeben. Dann ging es weiter nach Teneriffa, wo wir über Karneval geblieben sind. Daniel hat uns großartig unterstützt: Er hat den Turbojet aus seiner Garage mit dem Transporter zum Hafen gebracht, und wir haben ihn an Bord genommen.
Kurs Nord: Porto Santo
Am 16. Februar 2026 sind wir dann aufgebrochen – Richtung Norden, nach Porto Santo. Nach so langer Zeit auf den Kanaren endlich zu neuen Ufern!
Nach zwei Tagen und zwei Nächten auf See kamen wir auf Porto Santo an – bei absolut traumhaftem Wetter, ganz ruhig. Wir konnten sogar direkt im Hafen am Steg festmachen, was laut anderen Seglern eigentlich eher ungewöhnlich ist.
Eine perfekte Insel – mit einem Haken
Dann kam allerdings die Ernüchterung: Der Hafen hatte den Besitzer gewechselt, und die unschlagbar günstigen Preise für alle, die länger als einen Monat bleiben, gab es nicht mehr. Der neue Besitzer bot nur noch Wochenpreise an – und damit wäre ein längerer Aufenthalt für uns extrem teuer geworden.
Also haben wir beschlossen, gut eine Woche bis zehn Tage zu bleiben und uns die Insel in Ruhe anzuschauen. Porto Santo ist wunderschön, die Menschen sind sehr freundlich, und das Leben ist dort extrem günstig – eigentlich eine perfekte Insel. Nur der Liegeplatz war für uns auf Dauer zu teuer. Und so ging es weiter: rüber nach Madeira!





























