Überfahrt mit Begleitung
Am 24. Februar 2026 ging es von Porto Santo rüber nach Madeira. Unterwegs bekamen wir Besuch: Ein Delfin tauchte neben der ME auf. Festgemacht haben wir dann in der Marina Quinta do Lorde im Osten der Insel.

„Hallo Schäl Oog, hier ist der Mütti!“
Auf Madeira wartete eine ganz besondere Überraschung – allerdings nicht auf uns, sondern auf einen alten Freund. Schon lange hatten wir uns vorgenommen: Wenn wir nach Madeira segeln, besuchen wir Ralf. Ich hatte ihn bestimmt 15 Jahre nicht gesehen. Ralf ist damals aus unserem Heimatort Rommerskirchen ausgewandert, nach Hurghada in Ägypten. Dort hatte er zehn Jahre lang eine Tauchschule und hat Delfintouren angeboten. In Hurghada hat er Petra kennengelernt, und irgendwann haben die beiden beschlossen, nach Madeira umzuziehen. Heute bieten sie dort deutschsprachige Ausflüge und Quad-Touren an.
Übers Internet hatten wir die beiden gefunden – sie wussten aber nicht, dass wir kommen. Also habe ich Ralf einfach angerufen. Früher hatte er bei uns den Spitznamen „Schäl Oog“ – also „schielendes Auge“ –, und ich war der „Mütti“. Am Telefon sagte ich also nur: „Hallo Schäl Oog, hier ist der Mütti!“ Das war natürlich ein Riesenspaß. Ralf hat sich mega gefreut und kam uns gleich am Abend im Hafen besuchen.
Fünf Tage mit Petra und Ralf
Mit Petra und Ralf haben wir dann fünf Tage auf Madeira verbracht. Die beiden haben uns alles gezeigt: die ganzen Sehenswürdigkeiten, dazu ganz spezielle Empfehlungen, Lokale und Ecken, die man als Tourist wahrscheinlich nicht so schnell findet. Das Wetter war zwar nicht so gut – aber das hat uns nicht davon abgehalten, eine ganz tolle Zeit mit den beiden zu verbringen. Eine perfekte Woche!
Die bemalten Türen von Funchal
Unter anderem haben wir die Altstadt von Funchal besucht. Sie war damals beim großen Hochwasser schwer beschädigt worden. Ein Künstler hat sich dafür eingesetzt, dass sie nicht abgerissen, sondern erhalten wird: Er hat die vielen alten Türen bemalt – und später haben auch die Besitzer selbst mitgemacht. So ist die Altstadt von Funchal erhalten geblieben und heute eine bunte Freiluftgalerie.
Alles dreht sich um Cristiano Ronaldo
Auf Madeira kommt man an einem Namen nicht vorbei: Cristiano Ronaldo stammt von hier und wird auf der Insel regelrecht vergöttert. Wir waren sogar im Lokal seines Onkels und haben ein Autogramm bekommen – persönlich getroffen haben wir ihn natürlich nicht. Und eine Flasche seines CR7-Portweins haben wir auch mitgenommen – der schmeckt richtig lecker!
Die Menschen auf Madeira waren durchweg freundlich und super zuvorkommend. Eine wunderschöne Insel – auch wenn wir mit dem Wetter ein bisschen Pech hatten. Aber das hat uns nicht gebremst.


































