Vom 19. Juni bis in den Juli hinein waren Steffi und ich wieder auf Fuerteventura. Unser Plan: Wenn das Wetter passt, segeln wir nach La Graciosa – damit wir noch eine Insel abhaken können. Über Puertos Canarios habe ich einen Liegeplatz angefragt, und wir hatten tatsächlich Glück: Für vier Nächte bekamen wir einen Platz im Hafen.
Abschied von der grünen Hose
Als wir an Bord ankamen, habe ich wie immer meine grüne Badehose angezogen. Die begleitet mich schon seit unserem ersten Boot, und für mich hat der Urlaub immer genau in dem Moment begonnen, in dem ich diese Hose anhatte – ein festes Ritual: an Bord ankommen, grüne Hose an. Diesmal musste ich mich allerdings von ihr verabschieden. Sie war so kaputt, dass sie wirklich nicht mehr zu retten war. Ein trauriger Moment!

Mit Sylvie nach La Graciosa
Abends saßen wir noch mit Hermann, Sylvie und Martin zusammen. Da meinte Sylvie, sie hätte Lust mitzukommen – und wir haben kurzerhand gesagt: Okay, dann nehmen wir dich mit! Und so sind Sylvie, Steffi und ich nach La Graciosa gesegelt.
Es war eine herrliche Tour in drei Etappen. Unsere erste Station war Gran Tarajal, wo wir vor Anker gegangen sind. Am nächsten Tag ging es weiter zu den Papagayo-Stränden im Süden von Lanzarote. Und am dritten Tag sind wir die Ostküste von Lanzarote hinauf bis nach La Graciosa – leider größtenteils unter Motor. Zwischendurch haben wir aber wieder einen Fisch gefangen, den wir direkt an Bord zubereitet haben. Einfach perfekt!
Auf La Graciosa haben wir am Längssteg im Hafen festgemacht. Eine traumhafte Insel!
Anlegebier um vier Uhr morgens
Am 26. Juni ging es zurück – diesmal auf der Westseite: an Lanzarote entlang, dann zwischen Fuerteventura und Gran Canaria hinunter und um die Südspitze von Fuerteventura herum. Auf dieser Tour konnten wir herrlich mit dem Parasailor segeln – wirklich perfekt! Erst kurz vor der Südspitze haben wir das Segel geborgen und die letzten fünf Meilen unter Motor zurückgelegt. Am 27. Juni mitten in der Nacht, um vier Uhr, sind wir in Morro Jable angekommen.
Und natürlich wartete schon unser Empfangskomitee: Zwei Marineros sowie Martin und Hermann haben uns in Empfang genommen – und wie ihr euch vorstellen könnt, gab es auch um vier Uhr morgens ein feuchtfröhliches Anlegebier. Perfekt!
Und am darauffolgenden Samstag ging es natürlich wieder zum Frühstück zu Sven in die Räucherei – auch diesmal wieder perfekt!

Am 5. Juli ging es für uns dann wieder zurück nach Deutschland – aber nicht für lange …





















