Von Mogán nach Morro Jable – Wahoo und ein neuer Heimathafen

Mein größter Fang: ein Wahoo!

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Am 1. August 2025 ging es mit meinem Kumpel Michi – diesmal nur wir zwei – nach Las Palmas. Das Ziel: die ME nach Puerto de Mogán bringen und dort eine Woche Urlaub machen.

Ein ungewöhnlicher Fang

Wie immer hatten wir auf dem Weg die Ostküste von Gran Canaria hinunter eine Angel draußen. Auf Höhe des Flughafens dann ein Biss – dachten wir jedenfalls. Tatsächlich hatte sich aber eine Möwe oder eine Seeschwalbe, so genau wissen wir das gar nicht, im Haken verheddert.

Da stellte sich natürlich die Frage: Was machen wir jetzt? Wir haben uns entschieden, den Vogel zu befreien. Das war ein bisschen tricky, und wir hatten schon etwas Sorge, gebissen oder gekratzt zu werden. Aber es hat wunderbar funktioniert – und der Vogel ist wieder frei davongeflogen.

Wieder an der Mauer – und ein rettender Ventilator

Nach zwei Nächten vor Anker vor Mogán haben wir im Hafen nachgefragt – und hatten wieder Glück: Wir durften erneut an die Mauer, diesmal an einen Liegeplatz etwas weiter vorne. Die Einfahrt war natürlich genauso eng und tricky wie beim letzten Mal, aber auch diesmal hat alles wunderbar geklappt – kein Kratzer, gar nichts.

Mit einem Mietauto haben Michi und ich uns dann die Insel angeschaut. Ich konnte ihm viele Ecken zeigen, die wir vorher schon entdeckt hatten. Allerdings war es in dieser Woche unerträglich heiß – so heiß, dass Michi eines Nachmittags plötzlich verschwunden war. Zurück kam er mit einem Ventilator aus einem kleinen Laden um die Ecke. Die absolute Erlösung! Von da an war es etwas besser auszuhalten.

Sonnenuntergang im Hafen
Sonnenuntergang im Hafen
Uralte Höhlen der Ureinwohner
Uralte Höhlen der Ureinwohner
Blick in eine Höhlensiedlung der Ureinwohner
Blick in eine Höhlensiedlung der Ureinwohner
Die farbigen Felsen von Los Azulejos
Die farbigen Felsen von Los Azulejos
Ein Stausee in den Bergen
Ein Stausee in den Bergen
Häuser direkt unter dem Felsüberhang
Häuser direkt unter dem Felsüberhang
Christusstatue hoch über dem Tal
Christusstatue hoch über dem Tal
Eine kleine Video-Impression

Natürlich waren wir auch wieder bei Fernando – das Essen war wie immer perfekt, dazu super Wein. Wir haben dort ganz viel Zeit verbracht. Eine tolle Woche!

Perfektes Essen: Thunfischtatar
Perfektes Essen: Thunfischtatar
Und zum Nachtisch …
Und zum Nachtisch …

Lara und Kati kommen nach

Nachdem ich Michi zum Flughafen gebracht hatte, hatte ich zwei, drei Tage für mich allein. Dann ging es wieder zum Flughafen – diesmal, um meine Tochter Lara und ihre Freundin Kati abzuholen. Wir sind noch zwei, drei Tage in Mogán geblieben, haben dann ein, zwei Nächte vor Mogán geankert und sind weiter nach Arguineguín, wo wir ebenfalls vor Anker gegangen sind.

Nachtfahrt nach Fuerteventura – mit Wahoo

Von Arguineguín aus sind wir nachts rüber nach Fuerteventura gesegelt und am 14. August 2025 gegen Mittag in Morro Jable angekommen. Unterwegs habe ich den größten Fang meines Lebens gemacht: einen Wahoo! Das war natürlich ein riesiges Erlebnis.

Mein größter Fang: ein Wahoo!
Mein größter Fang: ein Wahoo!

Schon über Funk hatte ich unsere Freunde Antje und Ingo vorgewarnt, die mit ihrer Thalassa – dem Schwesterschiff der ME – bereits in Morro Jable lagen. Die beiden hatten alles vorbereitet, und der Fisch war praktisch schon aufgeteilt, bevor wir überhaupt angekommen waren. Abends hat Antje ihn super zubereitet, und wir waren bei den beiden zum Essen eingeladen.

Neuer Heimathafen: Morro Jable

Morro Jable sollte für mindestens ein halbes Jahr unser neuer Heimathafen werden. Auch die Woche hier mit Lara und Kati war perfekt: Wir hatten wieder ein Auto, waren oft essen, hatten viel Spaß und haben tolle Leute kennengelernt – zum Beispiel George vom Jetski-Verleih, mit dem wir abends auch Party gemacht haben. Aber davon mehr in den nächsten Kapiteln, denn mit diesen Leuten haben wir später noch viel unternommen.

Fuerteventura entdecken

Mit Lara und Kati haben wir uns die Insel angeschaut: die geheimnisvolle Villa Winter, den wilden Strand von Cofete und ganz oben im Norden Corralejo mit dem Popcornstrand. Wir haben viel gesehen und unglaublich viel gelacht.

Lara hat außerdem bei George herausgehandelt, dass die beiden Jetski fahren durften. Aus einer Viertelstunde wurde fast eine Dreiviertelstunde – danach waren die beiden richtig platt!

Walskelett beim Leuchtturm von Morro Jable
Walskelett beim Leuchtturm von Morro Jable
Der Leuchtturm von Morro Jable
Der Leuchtturm von Morro Jable
Eine eindrucksvolle Skulptur
Eine eindrucksvolle Skulptur
Türkisblaues Wasser
Türkisblaues Wasser
Ein alter Jeep am Wegesrand
Ein alter Jeep am Wegesrand
In der Villa Winter
In der Villa Winter
Kuriose Sammlung in der Villa Winter
Kuriose Sammlung in der Villa Winter
Altes Funkgerät in der Villa Winter
Altes Funkgerät in der Villa Winter
Sogar ein Skelett steht hier
Sogar ein Skelett steht hier
Der wilde Strand von Cofete
Der wilde Strand von Cofete
Sundowner mit Ingo und Antje
Sundowner mit Ingo und Antje
Der Popcornstrand – Popcorn aus Korallen
Der Popcornstrand – Popcorn aus Korallen
Bunte Fischerhütten
Bunte Fischerhütten
Der Strand von Morro Jable
Der Strand von Morro Jable
Unterwegs auf dem Wasser vor Morro Jable
Unterwegs auf dem Wasser vor Morro Jable
Konzert an der Playa de la Cebada in Morro Jable
Konzert an der Playa de la Cebada in Morro Jable
Abendstimmung in der Marina von Morro Jable
Abendstimmung in der Marina von Morro Jable
Lara und Kati auf dem Jetski

Übrigens: Weil wir zu Hause selbst einen Jetski haben, wusste Lara genau Bescheid – es gibt verschiedene Schlüssel. Mit dem grünen ist die Leistung begrenzt, mit dem gelben hat man die volle Power. Als sie aufgestiegen ist, fragte sie George ganz selbstverständlich: „Wo ist denn der andere Schlüssel?“ Der war ziemlich überrascht! Nachdem ich ihm erklärt hatte, dass wir selbst einen Jetski haben, durfte Lara natürlich mit voller Leistung fahren. Das hat gleich noch mehr Spaß gemacht.

Am 28. August 2025 ging es für uns wieder nach Hause. Die ME blieb in Morro Jable – eigentlich nur für ein halbes Jahr. Inzwischen liegt sie immer noch dort. Wie lange noch? Ende offen …